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Update: DAX/DJIA in Gold/Rohstoffen und mit Inflation

Erstellt von bf am Samstag 27. Dezember 2008

Großes Datenupdate für alle Reihen:

Wie zu erwarten war, gab es dieses Mal dramatische Änderungen – und wir nähern uns – inzwischen recht flott – einem angenehmen Einstiegsniveau.

DAX: Deutlich Preiswerter, aber noch zu teuer

Der inflationsbereinigte DAX zeigt einen noch stärkeren Rückgang als der Index. Fallende Kurse auf der einen Seite, aber auch deutliches Anziehen der gemittelten Inflationsrate, haben einen großen Teil der statistischen Überbewertung entfernt. Wir befinden uns trotzdem immer noch ein ganzes Stück über dem langjährigen Trend, insofern beurteile ich die im DAX erfassten Werte im Schnitt immer noch als teuer.

Bei der derzeitigen Inflationsentwicklung wird der langjährige Durchschnitt bei etwa 3600 Punkten erreicht. Bei diesem Kurs erhalten wir den Fair Value, unterhalb können wir günstig kaufen.

DAX in Gold: Die Angst schlägt zu

Wie zu erwarten war, kommen eben diese Entwicklungen – fallende Kurse und weiterhin hohe Inflation – dem Goldkurs zugute. Dieser zeigt sich deutlich fester. Entsprechend dramatisch fällt der DAX in Gold.

Hierbei ist zu beachten, daß für die Berechnungen die Börsen-Goldkurse zur Anwendung kommen. In physischem Gold gesprochen fiele der Rückgang noch extremer aus (siehe Gold, aber woher nehmen?. Der Rückgang ist bis zum aktuellen Datum mit dem des Jahres 1987 vergleichbar (siehe Schwarzer Montag).

DAX in Rohstoffen: Stabil

An der Relation des DAX zum Rohstoff-Index CRB (siehe CRB Data Center) hat sich vergleichsweise wenig verändert. Nach einem kurzen Ausschlag nach oben sind wir wieder stabil auf dem langjährigen Durchschnitt angelangt.

DJIA in Euro mit Inflation: Starke Korrekturen

Der starke Rückgang dieser Reihen war vom Verlauf des DJIA und dem volatilen Währungsumfeld geprägt. Der deutliche Rückgang – in Euro und mit Inflation noch deutlicher als der reine Index – befindet sich unverändert auf dem Weg in preiswerte Regionen. Entweder, es liegt inzwischen eine drastische Unterbewertung vor, oder – schon lange vermutet – die vergleichsweise hohen Preise dieses Jahrzehnts waren durch Kredit erkauft.

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